Versicherungsarten
- Private Krankenversicherung
- Reiseversicherung
- Kfz-Versicherung
- Rechtsschutzversicherung
- Gesetzliche Krankenversicherung
- Tierhaftpflichtversicherung
- Englische Lebensversicherung
- Grundbesitzversicherung
- Kinderinvaliditätsversicherung
- Rentenversicherung
- Lebensversicherung
- Reisegepäckversicherung
- Hausratversicherung
- Haftpflichtversicherung
- Krankenversicherung
- Krankenzusatzversicherung
- Unfallversicherung
- Gebäudeversicherung
- Berufsunfähigkeitsversicherung
- Fahrradversicherung
- Handyversicherung
- Zahnzusatzversicherung
- Firmenversicherung
Informationen zum Thema Versicherung
Allgemein gelten die Deutschen als überversichert. Für jede Eventualität wird eine Versicherung abgeschlossen, um bestens abgesichert zu sein. Nicht alle Versicherungen sind zwingend notwendig. Bei vielen winken Experten sogar ab. Auf der anderen Seite gibt es allerdings eine Reihe von Versicherungen, die man auf jeden Fall haben sollte und um die man sich - auch aufgrund der niedrigeren Prämie - schon recht früh bemühen sollte.
Dazu gehören die Berufsunfähigkeitsversicherung, die private Unfallversicherung und die private Rentenversicherung. Sie bieten vor allem eines: finanzielle Sicherheit.
Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung werden Verdienstausfälle aufgefangen, sollte man seiner Arbeit aus gesundheitlichen oder anderen Gründen nicht mehr nachgehen können.
Die private Unfallversicherung greift, wenn man sich in der Freizeit oder im Urlaub verletzt. Denn je nach Art des Unfalls kommen recht hohe Kosten und Ausfälle auf den Betroffenen zu.
Eher auf die Zeit nach dem Arbeitsleben zielt die private Rentenversicherung. Mittlerweile dürfte jedem bewusst sein, dass mit der eigentlichen Rente der gewohnte Lebensstandard nicht gehalten werden kann. Diese Lücke schließt die private Rentenversicherung. Je nach Modell, ob Riester-Rente oder Rürup-Rente, gibt es noch eine Zulage vom Staat, der private Vorsorge nicht nur proklamiert, sondern auch fördert.
Ratsam ist auch, eine private Haftpflichtversicherung abzuschließen. Niemand kann sich davon freisprechen, durch Ungeschick etwas zu beschädigen. Es reicht oft eine kleine Unachtsamkeit, und das Brandloch ist im teuren Teppich oder der neue Schrank hat einen dicken Kratzer. Die Kosten für eine private Haftpflichtversicherung sind oft niedriger als der dann entstandene Schaden. Ob in dem Fall auch eine Rechtsschutzversicherung nötig ist, weil es zum Streit kommt, ist nicht gesagt. Für den Fall der Fälle hat man mit der Rechtsschutzversicherung dann aber die Möglichkeit, ohne Angst vor den Kosten einen Anwalt einzuschalten.
Verpflichtend sind diese Versicherungen nicht. Anders sieht das bei der Kfz-Versicherung aus. Wer Auto fährt und keinen Versicherungsschutz hat, macht sich strafbar. Die Tarife für die Autoversicherung hängen vom eigenen Fahrverhalten ab - wer lange unfallfrei fährt, genießt einen höheren Schadensfreiheitsrabatt.
Wie bei allen Finanzprodukten, lohnt es sich gerade im Bereich der Versicherungen, einen Vergleich der unterschiedlichen Anbieter vorzunehmen, ehe man den Vertrag unterschreibt. Ein Versicherungsvergleich kann je nach Art der Absicherung einige hundert Euro einsparen. Das gilt vor allem für die Kfz-Versicherung. Doch auch bei der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung bietet sich enormes Sparpotential, wenn man in Ruhe vergleicht.