Man hört nicht gerade selten von starken Regen, Gewitter oder sogar Hagel mit der Folge von vollgelaufenen Kellern.
Gerade jetzt hat es Deutschlands Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Berlin und Bayern getroffen. Kleine Hitzegewitterfronten sind an der Kraft der Regenfälle Schuld, die sich örtlich begrenzt entluden.
Man spricht schon von einem "Donner Sommer", der sich durch heiße und kühle Temperaturen bemerkbar macht. Erst im August sollen sich das ganze beruhigen, sodass wir uns zumindest auf einen schönen Spätsommer freuen können.
Mit den verheißungsvollen Aussichten ist jedoch allen Besitzern unterkellerter Immobilien nicht geholfen. Wo die Hitzegewitter besonders heftig zuschlugen, füllten sich die Keller innerhalb kürzester Zeit mit Wasser, sodass sich die Feuerwehr im Dauereinsatz befand. Allein die Berliner Feuerwehr rückte in der der Nacht vom 30. Juni 170 Mal aus.
Als wäre es nicht schon schlimm genug, dass wir mit diesen Unwettereinbrüchen zu kämpfen haben, kommt noch hinzu, dass standardmäßige Wohngebäudeversicherung dagegen nicht versichern. Eine Ausnahme bilden alten DDR-Policen. Wer nicht leer ausgehen will im Schadensfall, sollte entweder diese oder eine Elementarversicherungserweiterung in die Gebäude- oder Hausratversicherung einschließen.
Wenn es bei Ihnen doch schon eingetreten ist, markieren Sie die Wasserstände und dokumentieren Sie sich die Schäden. Das hilft nachher von der Versicherung unterstützt zu werden.